Elgoibar-Baskenland: Erneuter ETA-Anschlag

 

Arrasate-Baskenland, Spanien
Arrasate-Baskenland, Spanien


Die spanische Tageszeitung El País stellt die Verhaftungen in Zusammenhang mit der Festnahme des angeblichen ETA-Aktivisten Gorka Lupiañez am 6. Dezember 2007. Unter Berufung auf das Innenministerium erweckt das regierungsnahe Blatt den Eindruck, die Sicherheitsbehörden hätten ein bisher unbekanntes ETA-Kommando dingfest gemacht. Die Zeitung erwähnt nicht, daß Lupiañez die Zivilgarde der Folter beschuldigt. Der Festgenommene gibt an, sexuell mißbraucht worden zu sein. .....

Mehrere Dutzend Male habe man ihm zudem eine Plastiktüte über den Kopf gestülpt, um Erstickungsanfälle zu provozieren. Dann sei ihm eine vorgefertigte Aussage zur Unterschrift vorgelegt worden. Lupiañez befand sich fünf Tage lang in der sogenannten Incomunicado-Haft, das heißt, er durfte weder seine Angehörigen noch einen Vertrauensanwalt kontaktieren. In derselben Situation befinden sich jetzt Sarasola und Portu.
Z.Bsp.: ELGOIBAR (BASKENLAND), - Baskische ETA-Terroristen haben in Spanien binnen vier Tagen zwei Büros der sozialistischen Partei PSOE angegriffen. In der Nacht vom Samstag auf Sonntag explodierte ein Sprengsatz in Elgoibar. Verletzt wurde niemand, es entstand großer Sachschaden. Nach Angaben der Tageszeitung El País explodierte die Bombe gegen 3.25 Uhr vor dem Bürgerhaus von Elgoibar (Provinz Guipúzcoa). Zuvor hatte ein Anrufer bei der Straßenwacht Asociación de Ayuda en Carretera (DYA) im Namen der ETA den Anschlag angekündigt. Festnahme des angeblichen ETA-Aktivisten Gorka Lupiañez am 6. Dezember 2007. Unter Berufung auf das Innenministerium erweckt das regierungsnahe Blatt den Eindruck, die Sicherheitsbehörden hätten ein bisher unbekanntes ETA-Kommando dingfest gemacht. Die Zeitung erwähnt nicht, daß Lupiañez die Zivilgarde der Folter beschuldigt. Der Festgenommene gibt an, sexuell mißbraucht worden zu sein. Mehrere Dutzend Male habe man ihm zudem eine Plastiktüte über den Kopf gestülpt, um Erstickungsanfälle zu provozieren. Dann sei ihm eine vorgefertigte Aussage zur Unterschrift vorgelegt worden. Lupiañez befand sich fünf Tage lang in der sogenannten Incomunicado-Haft, das heißt, er durfte weder seine Angehörigen noch einen Vertrauensanwalt kontaktieren. In derselben Situation befinden sich jetzt Sarasola und Portu.
Lügt der spanische Innenminister Rubalcaba? Da mittlerweile beide Männer nach fünf Tagen "Incommunicado-Haft" ins Gefängnis überführt wurden, ist nun bekannt geworden, dass sich ihre Aussagen über den Verhaftungszeitpunkt und die nachfolgenden Ereignisse decken, obwohl beide völlig isoliert voneinander und von der Aussenwelt waren. Ihre Aussagen decken sich auch mit einem Zeugenbericht, einem älteren Mann, der am Sonntag vormittag seinen Hund spazieren führte, dabei selbst von der Polizei kontrolliert wurde, und Zeuge der Verhaftung wurde. Der Zeuge und die beiden verhafteten Männer sagen übereinstimmend aus, dass Portu und Sarasola am Sonntag vormittag um 11.00 verhaftet wurden, nicht um 13.00, dem im Polizeibericht genannten Datum. Die Verhaftung fand auch nicht, wie von der Polizei angegeben, an einem Kontrollpunkt statt, sondern in den Bergen. ... zurück nach Irland .... Blickt man aus heutiger Sicht zurück, ist es manchmal schwer zu glauben, dass seit jenen bedeutenden Tagen im April 1998 wirklich zehn Jahre vergangen sein sollen. Das Karfreitagsabkommen markiert eine historische und bedeutende Wegscheide für die Geschichte und die Entwicklung dieser Insel.
Diesen Punkt zu erreichen, war mit enormen Schwierigkeiten verbunden, nicht zuletzt wegen der Weigerung der beiden Regierungen und der anderen Parteien, sich frühzeitig an einem Dialog zu beteiligen. Statt dessen beharrten einige Kreise auf einer unhaltbaren Sicherheitsagenda. .... weiter ... Die baskische Landespolizei Ertzaintza hat am Sonntagmorgen in Iurreta zwei der meist gesuchten ETA-Terroristen verhaftet. Dies gab das Innenministerium des Baskenlandes bekannt. Die Fotos von Oroitz Aldekoa Iturriagaetxeberria und Agurne Salterain Albisua sind erst vor wenigen Tagen veröffentlicht worden.
Die beiden 28-Jährigen sind seit 7. Dezember auf der Flucht, nachdem die Guardia Civil ihren mutmaßlichen Anführer, Gorka Lupiañez verhaftet hat.
Die Terroristen waren innerhalb der ETA für die Logistik verantwortlich.
Laut der Tageszeitung El País gehen die Ermittler davon aus, dass die beiden an dem Anschlag auf ein Büro der sozialistischen Partei am Donnerstag beteiligt gewesen sind.
 http://www.spanienaktuell.com/newsDetail.php?newsId=4986§ion_id=5
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Tageszeitung El País, Gorka Lupiañez:  http://www.elpais.com/articulo/espana/Detenido/etarra/Gorka/Lupianez/presunto/miembro/comando/Vizcaya/elpepuesp/20071207elpepunac_6/Tes
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Reportage: Er spricht mit der Pistole in der Hand ..... Alltag im Baskenland ....
--> REPORTAJE: La situación en el País Vasco - Hablaba con una pistola en la mano ... El número uno de ETA era un violento con papeles discretos durante 28 años
 http://www.elpais.com/articulo/espana/Hablaba/pistola/mano/elpepiesp/20080525elpepinac_4/Tes

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Se apoyó en Txeroki

juan carlos 25.May.2008 15:42

Thierry auf Reise
Thierry auf Reise

Un antiguo compañero de armas le define como un paranoico ... López Peña tiene esa capacidad de fiarlo todo a la pistola, al cojonímetro, como rememoraba estos días otra persona que también estuvo tiempo atrás en las entrañas de la bestia, Valentín Solagaistua. El cojonímetro es la forma en la que muchas veces se han solucionado las discusiones y las diferencias en ETA. "Yo tengo más cojones que tú y pongo la pistola en la mesa para que lo tengas claro", viene a ser la máxima que muchas veces se ha empleado en ETA para dirimir conflictos. Se apoyó en Txeroki para hacerse con el poder en la banda terrorista ....