Etikettenschwindel: Laufzeitverlängerung Atomkraftwerke

 

BRD - Atomkrafwerke Restlaufzeit
BRD - Atomkrafwerke Restlaufzeit


Etikettenschwindel Laufzeitverlängerung - weniger Sicherheit für Altreaktoren ... Jetzt ist es beschlossen: Im Schnitt sollen die alten deutschen Atommeiler 12 Jahre länger laufen. Dafür verspricht Umweltminister Röttgen den Bürgern mehr Sicherheit durch Nachrüstung. Doch das Gegenteil ist der Fall. MONITOR liegen Dokumente vor, nach denen entscheidende Maßnahmen für mehr Sicherheit verschoben oder als nachrangig eingestuft werden. Das bedeutet, dass insbesondere die alten störanfälligen Meiler noch Jahre weiterlaufen werden, ohne dass die Betreiber teuer nachrüsten müssen. Auf einen Schutz vor Terrorangriffen aus der Luft, etwa durch Passagierflugzeuge, wird bei der Nachrüstung ohnehin ganz verzichtet.

Und nicht nur das: Anwohnern von Kernkraftwerken wird sogar das Recht genommen, wie bisher bestimmte Nachrüstungsmaßnahmen nach Stand von Wissenschaft und Technik einzuklagen. ..... Etikettenschwindel Laufzeitverlängerung - weniger Sicherheit für Altreaktoren ..... ab Freitagnachmittag den vollständigen Beitragstext ...  http://www.wdr.de/themen/global/flashplayer/wsPlayer.swf
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Kommentatorinnen: "....die Verpflichtung sich zu bemühen..." ich bin nahezu sprachlos vor ohnmächtiger Wut. Es geht hierbei um nichts anderes als Geld - bleibt nur noch zu hoffen, dass es bei einem Gau wirklich ALLE trifft. Bis dahin werde ich wohl doch mal meinen Hintern bewegen müssen und auf die Strasse gehen - je mehr desto besser, vielleicht hilft es ja doch etwas und wenn es nur für meinen Seelenfrieden ist. ch krieg das Kotzen vor Ohnmacht. "Wollen wir hoffen, dass nichts passiert und die Kohle scheffeln solange es geht", denkt sich die Wirtschaft und die Politik macht mit. Und wenn einer aus dem Fenster fällt, will's wieder keiner gewesen sein. Der Schutz vor Anschlägen mit Passagierflugzeugen ist wohl wirklich nicht zu machen, deshalb sollte man die AKWs so schnell wie möglich abschalten. Ich frage mich wer hier den Etikettenschwindel begeht. Die Personen die eine Laufzeitverlängerung für deutsche Kraftwerke durchsetzen oder die Personen die die Krafwerke unbedingt abschalten wollen. Es ist eine wunderbare Idee keine Kernenergie mehr in Deutschland, bravo. Dann kauf wir mal in Rußland und Co zusätzlichen Strom ein, weil dieser ja günstiger ist wie die hier in Deutschland produzierte "grüne" Energie. Gibt es wirklich so naive Leute die glauben das in Deutschland dann keinen Strom mehr verbraucht wird der nicht irgendwo in einem Atomkraftwerk hergestellt wird? Stimmt Strom kommt aus der Steckdose und nicht aus irgendeinem Kraftwerk. Es ist doch ganz klar das dieser benötigte Strom zugekauft wird und dann wird bestimmt nicht mehr auf die Sicherheit eines Kraftwerkes geachtet sondern nur noch auf den Preis, da es ja nicht mehr auf deutschem Boden steht. Desweiteren ist ihre Berichterstattung offensichtlich sehr einseitig. Die Kraftwerke sind schon seit jahrzehnten redundant aufgebaut, in den Sicherheitsrelevanten Teilen sogar dreifach, dieses ist bei den heutzutage neu geplanten und gebauten Atomkraftwerken ausserhalbs Deutschland immer noch nicht der Fall. Glauben wirklich jemand das in einem Kraftwerk in Osteuropa auch nur annährend der Sicherheitsstandart Deutschlands herrscht? Naja wenn in Polen oder sonst wo ein Kraftwerk in die Luft fliegt ist das ja nicht in Deutschland. Hier bekommt man davon ja nichts mit und mein Strom kommt nur aus der Steckdose... Oder wie war das noch mit Tschernobyl??? Es gab schon lange keine Bundesregierung die ihre Wähler so schnell verprellt hat. Ich sehe darin nur eine Fortsetzung der Unsozialen und einseitigen Klientelpolitik. Der Wille der Bundesbürger bleibt wie bisher Außen vor. Die Mehrheit der Bürger würde über Volksentscheide bestimmt eine bessere Politik für unser Land zustande bringen, aber wir sind ja nur Stimmvieh das vor Wahlen belogen wird und danach nicht mehr zählt. In der Hoffnung das bis zur nächsten Wahl Gras über die Aufregung gewachsen ist. P.S. Asse fiel doch in die Regierungszeit als Angela Merkel Bundesumweltministerin war. Die Kosten für die Sanierung und Endlagerung ( was auf tausende von Jahren wohl nicht möglich ist ) dürfen wir und unsere Kinder gnädigst auch noch tragen, nicht die Verursacher. Was eine Umkehr des Rechtsprinzips der Verursacher-Haftung darstellt. Auch der Bundeskanzlerin in Amt geschrieben: Unverantwortliches Verhalten dieser Leute des Treiben Millionen Leute in Gefahr dadurch zubringen alles Labil im Wege der Sicherheit falsch zu sichern, doch wenn erst einmal der Krug bricht werden sie alle wach, dann ist es aber leider zu spät was zu retten, was jetzt zu retten ist! Alle Stromkonzerne sind nur noch am Lügen betrügen und an Absprache sich Gelder gesundzustoßen dabei, es wird Zeit denen mal was zu brechen, was glauben die eigentlich wer sie sind? Beschaffungskosten haben die im Kopf voller Krankheitssymptom voller Spinnereien anderen das Geld aus der Tasche sich herein zulügen in allerdings Lebenslügen.
Genauso ist es mit Gas ist das gleich, warte wir es aber ab bis es keiner mehr zahlen kann dann wir 100% der Krieg wieder kommen, den Deutschland damit mal wieder anführt wie in alten Tage des 2 Weltkrieges er angefangen hat dumm allerdings, hier macht er es wieder mal genauso. Erst kommen die Bürgerkriege um Rechte dann wirds brechen in aller länder, da Habt ihr eure scheiß EU Spinnereien.
Jetzt schon sage ich, das es nicht geht in einer Demokratie, das eine EU uns bestimmt was wir hier zu machen und zulassen haben. Die Italiener haben sowieso was an der Pfanne mit Ihren Bußgelder im Verkehr, was wollen die den damit beweisen, dass sie dumm sind Verkehrssicherheit sich zu bereichern zu können von anderen? Die Entscheidung der Bundesregierung die Laufzeiten der Atomkraftwerke im Durchschnitt um ca. 12 Jahre zu verlängern ist meiner Ansicht nach ein großer Fehler. Als Gegenleistung dafür erhält das Deutsche Volk nun einen „Haufen“ Geld. Jetzt frage ich mich, welche Pläne die Regierung und die Kraftwerksbetreiber bezüglich des entstandenen/entstehenden Mülls nun haben. Der letzte Stand meiner Erkenntnisse und Recherchen war, das bisher weltweit kein einziges Endlager für radioaktive Brennelemente existiert. Kein Mensch will das Problem haben, geschweige denn vor seiner Haustür wissen. Der einzige Grund warum der Strahlenmüll noch nicht irgendwo in Afrika vergraben oder im Atlantik verklappt wurde ist doch pure Angst! Sei es nun Angst vor einer „dreckigen“ Bombe oder die Angst vor einem Tod durch die Verseuchung unserer Umwelt. Kassieren wir oder der Staat neuerdings Geld fürs wegschauen? Dafür dass wir das Problem einfach ignorieren bis jemand eine Lösung anbietet? Falls eine Lösung überhaupt existiert? Wer diese Äusserungen nun verneint, sollte vielleicht noch mal über folgendes nachdenken:
Das Geld das die Regierung von den Lobbyisten einfordert ist als eine Art Nutzungsgebühr für die „billige“ Stromproduktion zu sehen. Man muss nicht BWL studiert haben um zu ahnen was die Konzerne mit den anfallenden Kosten machen werden. Kosten der „Produktion“ wurden und werden so gut wie immer an die Verbraucher weitergeleitet. Es ist also zu erwarten, dass zu einem nicht unerheblichen Anteil diese Milliarden schwere "Steuer" dem Bürger und der produzierenden Industrie aufgebürdet wird. Das mehr an Geld im Staatssäckel fließt jedoch nicht unbedingt in den Bau neuer Energiemodelle oder in die Entsorgung des bereits bestehenden Mülls, sondern es wandert in den dunklen Rachen der "Haushaltspolitik". Wer sich noch dunkel an die so genannte "Ökosteuer" erinnern kann, weiß was uns vermutlich erwartet. Ich frage mich was die Bürger unter dem Begriff Haushaltsloch mittlerweile verstehen und wo dieses so genannte Loch seinen Boden hat.
Zu argumentieren dass diese "Steuer" für die Produktion von Atomenergie die regenerativen Energien durch die Kostenangleichung fördern wird ist dabei nicht grundsätzlich falsch. Man sollte bei solch einer Herangehensweise aber auch betrachten wie die Preise für Strom derzeit entstehen! Vereinfacht gesagt entsteht ein Preis durch Angebot und Nachfrage. Und hier liegt dann auch das Problem begraben. Die Nachfrage nach Energie in Deutschland stagniert!
(Vgl.: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Energieverbrauch_Deutschland_nach_Bereichen.gif&filetimestamp=20100203143744)
Der Preis für Strom stieg in den letzten 10 Jahren je nach Bundesland um fast 25% - 100% an.
(vgl.  http://www.energieboerse-deutschland.de/strompreisentwicklung.html) Diese Preisentwicklung jetzt allein mit den angezogenen Rohstoffpreisen zu erklären ist zu einfach gedacht, wie folgendes Beispiel verdeutlichen soll. Wenig bekannt ist die Tatsache das Deutschland unterm Strich Strom exportiert! Dieser Umstand ist besonders merkwürdig wenn man liest, dass der Preis für Strom bei unseren Nachbarn fast überall günstiger ist.
(vgl.  http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/060812.htm] )
Die Preise sind in dem Moment nach unten offen, wo Sie den internationalen Markt betreten! Ähnlich merkwürdige Preisentwicklungen kennt man ja schon von der Pharmaindustrie die eine ähnlich starke Lobby in Berlin unterhalten. Neben diesen undurchsichtigen Preisfindungsprozessen sind auch einfache buchhalterische Gesichtspunkte für die so genannte Trennung zwischen „Teurem“ und „Billigem“ Strom entscheidend. An der deutschen „Strombörse“ werden je nach Gusto täglich die Preise hoch und runtergeschraubt, als ob die Nachfrage nach Strom eine sich windende Schlange wäre und nicht einem logischen Zyklus folgt. Ist es so überraschend, dass man im Winter seine Heizung anstellt oder dass abends die Lichter angemacht werden? Der Hinweis auf starke Nachfragschwankungen ist nur bedingt nachvollziehbar. Ein weit wichtigerer Punkt sind die Verbrauchsspitzen, welche zu längst bekannten Zeitpunkten regelmäßig auftreten. Entscheidende Nachfrageschwankungen die eine Verknappung des Gutes Strom auf dem Markt herbeiführen gehören eher in das Reich der Mythen. Investitionen in Stromspeicheranlagen die für die Zukunft angedacht waren um Wind und Solarenergie in Form von Wasserkraft in norwegischen Fjorden zwischen zu lagern werden nun höchstwahrscheinlich nicht weiter verfolgt werden. Einen Wechsel, weg von der restriktiven deutschen Stromnetzpolitik, hin zu einem europäischen Netz und damit zu mehr Wettbewerb, führt die beschlossene Politik damit sicher nicht herbei.
Möglich ist meines wissens nach auch weiterhin die konzerninterne "Weiterleitung" von zugeteilten Emmissionszertifikaten von „umweltfreundlichen“ Atomkraftwerken an die eigenen Kohlekraftwerke! Damit wird der Preis für die Energie aus Kohle auf einem künstlich „niedrigen“ Niveau gehalten. Die anfallenden Rohstoffpreise erhöhen jedes Jahr indirekt die Aktivposten wie Anlagevermögen und Umlaufvermögen der Unternehmen und suggerieren eine hohe Produktivität und Leistung. Nach dem Motto viel hilft viel beeindrucken riesige Maschinen und Rohstoffumschläge einen Investor eher als ein Solarpanel auf einem Bauerndach. Mit dem Bauern hat man nur mehr Arbeit und vergleichsweise mickrige Umsätze! Hier handelt es sich wohl um die sprichwörtlichen „Peanuts“. Zumal der Personalbedarf bei kleinen Projekten im Notfall nicht Aktienwirksam eingestampft werden kann.
Die Kosten für Windenergie sind höher als für Kohle- und Atomkraftwerke. Woran kann das nun liegen, wenn man doch den entscheidenden Kostentreiber eigentlich ausgeschaltet hat? Dies liegt gerade im Falle der Windenergie an den kalkulatorischen Abschreibungen. Während Atomkraftwerke ihre Investitionskosten bereits voll abgeschrieben haben, sind diese „Kosten“ bei den Bilanzen von Wind- und Solarkraftanlagen noch zu berücksichtigen. Was die Personalkosten angeht so müsste man diesen Posten ebenfalls genauer betrachten. Über einen gestiegenen Arbeiterbedarf haben sich meinem Wissen nach die Politiker noch nie beklagt. Aber Hauptsache man kann behaupten „regenerative Energien“ sind zu teuer für unsere Wirtschaft.
Viele Fragen und kaum Antworten sind zu vernehmen. Glaubt man wirklich das verfeuerbare Rohstoffe langfristig billiger werden? Warum investiert man nicht in die Zukunft solange man das Geld noch hat? Der bestehende Geldmangel zwingt den Staat schon seit mehreren Jahren Volkseigentum zu „privatisieren“ und Verantwortungen die übernommen werden müssen zu vernachlässigen! Sicherheitsunternehmen die die „neuen“ Atom-Meiler (Der neueste ist soweit ich weiß1989 gebaut worden) überprüfen sollen sind keine staatlichen Behörden sondern Unternehmen die zum Großteil den Stromkonzernen selber gehören. Wer es nicht glaubt kann ja einfach mal die Beteiligungsstruktur bspw. von TÜV Süd bei Wikipedia nachlesen, (vgl. Punkt 1.4.:  http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%9CV_S%C3%BCd) oder hier in der Mediathek der ARD nachschauen. (vgl.:  http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4934782) Auch wenn diese Info aus Wikipedia nicht Wasserdicht ist, so liest sich die Aufstellung des Aufsichtsrates des TÜV Süd wie ein who is who der der deutschen Großindustrie. (vgl.:  http://www.tuev-sued.de/tuev_sued_konzern/ueber_tuev_sued/wir_ueber_uns/vorstand_und_gremien) Hinzu kommen nun noch die hier angesprochene Sicherheitsabsprachen. Das macht mich fast sprachlos.
Ich frage mich immer wieder wer nun zukünftig die Verantwortung für die Brennelemente hat. Oder ob wir in der Zukunft Endlager mit Steuergeldern finanzieren und sanieren müssen, weil die entsprechenden Vorstände der Betreiberunternehmen kollektiv den Offenbarungseid leisten oder schlicht und ergreifend in hundert Jahren nicht mehr existieren? Das geflossene Geld wird Deutschland bereits lange verlassen haben, aber den Strahlenmüll werden wir dann wohl schon länger unter irgendeinem Kartoffelacker in der Heide "vergessen" haben. Bis zu dem Tag an dem uns ein Wassereinbruch in einem Stollen schmerzhaft daran erinnert das sich auch die deutsche Erdkruste immer bewegt und niemand Erosion und tektonische Verschiebungen verhindern kann.
Kein Problem wurde gelöst! Die Frage der Endlagerung wurde nicht geklärt! Der Mehrheitswille der Bevölkerung wird ignoriert! Förderungen alternativer Energiemodelle wurden gekürzt. Indirekte Subventionierung der Kohle bleibt bestehen. Die Sicherheitsaufsicht über die Atomkraftwerke bleibt in der Hand eines Profitorientierten Unternehmens. Da wird im wahrsten Sinne des Wortes der Bock zum Gärtner gemacht. Die oben angeführten Informationen mag man annehmen oder verwerfen zumal ich die Fakten nur bedingt gut recherchieren bzw. verifizieren konnte, aber man sollte zumindest eine Meinung haben.
Ja es wird eine andere Zeit kommen, nichts aber so bleiben wie es war gut Nacht Deutschland und ihre Durcheinander der Diktatur der Deutsche gemachten Bürokratie wo sie gar nicht mehr selber durch blick was sache ist, das sieht man nämlich hier. ....... mehr:  http://www.wdr.de/phorum/live/active/read.php?83,141591325

Picture: BRD - Atomkraftwerke Restlaufzeit ...  http://www.tagesschau.de/inland/meldung1516.html

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